15 Aug

Team mit Humor – oder humorlose Motztruppe?

Urlaub! Letzter Tag. Zum Abschied eine Wandertour in den Bergen mit drei Kindern bei bestem Wetter und phantastischer Stimmung.

Aber leider mit einem Tourenbuch, das uns während der 14 Tage in Bayern schon mehrfach verwirrt hatte. Ohne Handyempfang oben am Hang und somit ohne Google Maps als Hilfe. Nach mehreren Unwettertagen, an denen Regenfälle einiges an Erde aufgewühlt, Bäume zum Umstürzen gebracht und Wege unkenntlich gemacht hatten…

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08 Aug

Selbständigwerden braucht ES SELBST TUN. Immer wieder.

HERZ▪IN▪FARKT

Zweimal habe ich heute gedacht, mein Herz bleibt stehen. Weil ich mit den Kindern auf einer Radtour war und der Jüngste vollkommen unerwartete Entscheidungen traf in deren Folge ich ihn jedes Mal quasi vom Kühlergrill eines Autos wegbrüllen musste. Puh! Was macht man da?

Aufstampfen und schimpfen? Entscheiden, dass nicht mehr geradelt wird, sondern nächstes Mal alle ins Auto steigen oder der Bus zu benutzen ist? Eine kräftige Strafe überlegen – schließlich hatte ich doch gesagt: „Anhalten, Fuß auf den Boden, ich sage wenn frei ist!“?

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24 Jul

„WOW – MOM – Der Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ von Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim

Bindungs- und Beziehungsorientierte Elternschaft geht immer von den Bedürfnissen des jüngsten Familienmitgliedes aus, aber legt Wert auf ausreichend Selbstfürsorge der Eltern, denn Benötigtes kann man nur geben, wenn man genug Kraft dazu hat. Gerade im ersten Lebensjahr eines jeden Kindes ist diese Balance eine Herausforderung. Dabei helfen möchte das Buch „WOW – MOM – Der Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ von Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim, den Betreiberinnen des Blogs Stadt – Land – Mama. Weiterlesen

01 Jul

Bindungsträume – Elternhilfe per #herzensschule

Wir arbeiten mit an der #herzensschule – reden darüber wie wichtig Bindung, Empathie, Vertrauen und Beziehung sind – und stehen voll und ganz hinter den Kritiken an der #elternschule sowie stehen der nicht kritisch betrachteten Ausstrahlung des diesbezüglichen Films im öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm absolut kritisch gegenüber (Hier und hier lest Ihr mehr dazu!).

Was kann Bindungsträume für Euch als Eltern tun? In unserem Video erfahrt Ihr mehr:

Ihr seid selbst bindungs- und beziehungsorientiert arbeitende Hebamme, FamilienberaterIn, Kita-ReferentIn, Arzt/Ärztin, StillberaterIn, TrageberaterIn, KursleiterIn, JournalistIn, SAFE MentorIn, PsychologIn, Windelfrei Coach, Babygebärden Coach, familylab BeraterIn, Doula, SchlafberaterIn, BloggerIn oder oder oder? Dann werdet Teil unseres Netzwerkes.

01 Jul

Du sollst das Kind nicht vor dem Abend loben! – Nicht?!

Loben und Belohnen zu vermeiden ist einer der Allgemeinpläze, die mir immer wieder in der Zusammenarbeit mit bedachten, bindungsorientierten Eltern begegnen. Anders als das konsequente Vermeiden von Strafen lässt sich Belohnen aber differenzierter sehen.

Wie im Text „Belohnungssysteme gegen Wutausbrüche – Deckel drauf und gut?“ erklärt, ist das Ausloben von Lohn im Vorfeld und in Bezug auf einen Vorgang, den ein Kind gar nicht beherrschen kann und sollte, durchaus kritisch zu betrachten: beispielsweise setzt es unter Druck ein Eis o.ä. zu versprechen, wenn ein Kind den ganzen Tag lang nicht wütend wird, nicht haut, keinen Geschwisterstreit anfängt, nicht weint! Das kann und sollte nie ein Ziel sein in den ersten Jahren der emotionalen Entwicklung.

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23 Jun

Unerzogenes Leben – Selbstaufgabe?

Sind „unerzogen“, „nicht erziehen sondern das Kind begleiten“, und auch „Attachment Parenting“ wirklich einfach mit Chaos gleichzusetzen? Mit Selbstaufgabe der Eltern? Und schaffen sie die „Tyrannen“ von Morgen?

Wenn Dein Kind auf dem Sofa springt, und es ist okay für Dich (Hey, das ist eh oll. Oder hält es gut aus.), wenn Dein Kind mit Fingerfarbe auf die Wände malt, und es ist okay für Dich (Bunt ist schön!), wenn Dein Kind das Auto mit Sand aus seinem Schuh vollkippt, und es ist okay für Dich (Saugen wir nächstes Mal raus. Stört keinen!) – dann

  • kannst Du es ruhig so zulassen,
  • dann kannst Du das Kind es selbst sein lassen,
  • dann hat es genug Wurzeln bekommen, um sich frei für solche Wege entscheiden zu können,
  • dann bekommt es von Dir Begleitung und vor allem Flügel, m seinen Weg zu gehen,
  • dann stehst Du größer, liebevoll, weiser daneben, hast Dir alles gut überlegt und Ihr seid in guter Verbindung.

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05 Jun

Die einfachste Beziehung – von Babyfallen und Lieblingskindern

Fast alle von uns, die mehrere Kinder haben, verraten hinter vorgehaltener Hand, dass sie manchmal ein „Lieblingskind“ haben oder dass es Zeiten gibt, in denen ihnen das eine Kind näher als das andere ist. Manchmal sind das sogar lange Phasen. Manchmal macht der Stress mit einem der Kinder sogar, dass wir uns die Babyzeit zurückwünschen oder sogar lieber noch ein neues, kleines Wesen, auf das wir uns konzentrieren können.

Ich glaube, das ist „normal“, menschlich, nachvollziehbar. Aber ich glaube auch, dass sich das negativ entwickeln kann – und wir deshalb genauer hinschauen sollten.

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29 Mai

Attachment Parenting Teenie?

Aber was ist mit der Pubertät?

Manchmal könnte man meinen, das sei die Gretchenfrage der Eltern, die in ihren Familien bindungs-, beziehungs- und bedürfnisorientiert leben möchten. In ihnen arbeitet die Panik vor dem Größerwerden ihrer Kinder. Schreibabys, Wutzwerge, Zahnlückenpubertät, Grundschulprobleme, erste Freundschaftsstreitigkeiten – alles winzig gegen die Teeniezeit?!

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28 Mai

Attachment Parenting in der Großfamilie? Unmöglich!!?

Ich werde häufiger gefragt, ob Attachment Parenting mit mehreren, also auch so richtig vielen Kindern in einer Großfamilie möglich sei. Drei, vier, fünf, sechs, sieben Kinder – wie soll das gehen?

Meist fragen Familien mit einem oder zwei noch sehr kleinen Kindern, die oft auch noch am Beginn ihres AP-Weges stehen, ihre Positionen suchen, ihre Haltung hinterfragen, Inspiration wünschen, sich viele Gedanken machen, nicht alles richtig erfassen können. Ich selbst habe ähnlich begonnen, bin meinem Herzen gefolgt, habe erst danach Begrifflichkeiten entdeckt. AP hielt ich erst für einen Katalog zum Abhaken: Familienbett, Langzeitstillen, Tragen… Doch mit dem Wachsen meiner Kinder und dem vermehrten Austausch mit anderen, inspirierenden Eltern, fand ich meine Definition:

Es geht gar nicht um das WAS, sondern nur um das WIE.

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26 Mai

Einen Koffer in Berlin – Keine Schuldfrage!

Manchmal schenkt einem das Leben unerwartet großartige Lernmomente. So ging es mir auf der Rückfahrt von der Blogfamilia. Zwischen dem Auschecken im Hotel und der Abfahrt meines Zuges war ich noch ein bisschen Berlin-Luft schnuppern und hatte am Ende die Zeit fast vergessen. Gehetzt kam ich auf dem übervollen Bahnsteig an, versuchte mich mit Koffer, Rucksack und Handtasche zum richtigen Gleisabschnitt durchzuarbeiten, an dem der Wagen mit meinem reservierten Platz halten würde, und wurde fast vom einfahrenden Zug mitgerissen. Ich gab auf, stieg irgendwo ein und quetschte mich im Zug durch Reisende, Großraumabteile, Taschenberge bis zu meinem Abteil – im letzten Wagen.

Auch dort war noch „Stau“: alle fünf weiteren Passagiere des Abteils waren in Berlin eingestiegen und sortierten ihre Sachen in die Gepäckfächer und sich auf die richtigen Sitzplätze. Schließlich hatte ich meinen Fensterplatz einnehmen können, schloss mein Handy mittels Ladekabel an die Steckdose an und trank erstmal einen Schluck Wasser.

In dem Moment rief die Frau, die gleich an der Tür saß, laut aus: „Wo ist denn die türkisene Tasche? Hast Du sie??“

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