28 Apr

Und wenn das Familienbett nicht (mehr) funktioniert?

Das Familienbett kann ein großartiger Fixpunkt zu Hause sein und das Schlafthema zu einem Nicht-Thema machen. Es ist einfach da, Schlafen gehört dazu, ohne Kämpfe, ohne Stress, ohne nächtliches Gewander, Rufen und Suchen. Alle sind am gleichen Ort, sind sich nah, kommen in etwa in gleiche Rhythmen.

Doch was ist, wenn das Familienbett auf einmal nicht mehr für alle die richtige Lösung ist? Wenn ein Elternteil trotz größtem Matratzenplatz immer Füße im Rücken hat und kontinuierlich wach wird oder Schmerzen spürt, weil er so krumm liegt? Wenn ein Geschwisterkind immer wach wird, weil ein anderes nachts mehrfach lauthals aufschrecken? Wenn einer der Schläfer morgens immer übermüdet ist, weil ein anderer schnarcht? Wenn die Schlaf-Wach-Rhythmen so gar nicht mehr harmonieren wollen – oder die Wünsche nach Dunkelheit und Beleuchtung?

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24 Apr

Beikostreife – Der Fachmann ist das Kind!

In der Auflistung der häufigsten Themen, nach denen Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes fragen, kommt dicht gefolgt hinterm Schlafen: das Essen. Manche Kinderärzte machen Druck, einige Verwandte fragen immer wieder, gerade bei Stillkindern, weil sie so gerne auch mal füttern möchten, wir Eltern selbst sind unsicher, da es Phasen gibt, in denen das Kind nicht mehr satt zu werden scheint oder plötzlich von unserem Essen magisch angezogen wird.

Sollen wir loslegen oder lieber noch nicht? Was passiert, wenn wir warten – riskieren wir mit einem eher späten Beikoststart schlimme Mangelerscheinungen oder Probleme bei der Essmotorik? Und wenn wir doch begonnen haben, aber es funktioniert eher schlecht: dürfen wir dann wieder aufhören – oder wäre das schon die erste, schreckliche Inkonsequenz, die wir ja nicht zeigen dürfen? Ach, und was ist, wenn es wunderbar funktioniert und unser Baby mit Begeisterung isst, aber sein Verdauungssystem katastrophal reagiert und wir dauernd Schmerzsymptome behandeln müssen?

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12 Apr

Erinnerer – Kleine Alltagshelfer ohne Stress und Streit

Im Alltag mit unseren Kindern haben wir über die Jahre gemerkt, dass wir bestimmten Situationen, die immer wieder zu Konflikten oder unguten Gefühlen führen, eigentlich relativ einfach aus dem Weg gehen können, indem wir unseren Kindenr helfen, sie selbst in die Hand zu nehmen und eigenverantwortlich mit ihnen umzugehen. Wir müssen diese Fälle nur erkennen, besprechen und kleine Erinnerer finden, die die Kinder dabei unterstützen, ganz alleine das zu tun, was sie eigentlich auch gerne tun möchten – denn auch sie möchten Streit und Stress vermeiden und ihre Zeit lieber auf schöne Dinge verwenden.

Welches diese Situationen sind, ist in jeder Familie, bei jedem Kind anders. Hier wollen wir Anregungen sammeln, alphabetisch sortiert. Die Liste wird beständig ergänzt werden.

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07 Apr

Was geschieht im Gehirn eines Kleinkindes – laut der Wissenschaft

Originalartikel: What’s Going On Inside A Toddler’s Brain, According To Science von Patrick Sauer, September 2016 (übersetzt von Kerstin Vetterlein, Mitglied bei Bindungs(t)räume). 

Weisst Du nicht, dass meine Welt Kopf steht?

Was geschieht im Gehirn eines Kleinkindes – laut der Wissenschaft?

Als Vater eines Kleinkindes versucht Dein großes erwachsenes Gehirn immer nachzuvollziehen, was wohl gerade durch die kleinere Version Deines Kindes geht.
„Warum schmeißt Du Dich auf den Boden?“
„Warum beißt Du mich ohne ersichtlichen Grund?“
„Warum machst Du Dir in die Hose und schaust mir dabei noch in die Augen?“
Das größte Problem ist, dass Du nicht weißt, was sie gerade denken und dass sie es Dir noch nicht sagen können. Aber die Wissenschaft kann. Weiterlesen

21 Nov

Reisetöpfchen – „Hier is‘ nur für Hunde!“

Als unser zweites Kind mit 2 1/2 Jahren beschloss, ab sofort keine Windel mehr zu wollen, dauerte es nur zwei Wochen, bis sie wirklich ohne Unfälle gut klar kam. Zum Glück war Sommer, sie hatte immer wenig an, wir konnten schnell reagieren, wenn sie Bescheid gab. Doch oft waren wir natürlich unterwegs und nicht zu Hause, gleich neben dem heimischen Bad, wenn sie „Pipiiiii“ rief. Und schnell gehen musste es trotzdem.

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