14 Jun

Friede, Freude, Frust – sensibler Kindergeburtstag

Unser Bindungsträumemitglied Denise Piecha, Fachfrau für (hoch)sensible und schüchterne Kinder, hilft euch dabei, den für euer Kind aufregendsten Tag im Jahr möglichst feinfühlig zu gestalten. Denn Stress haben wir alle schon genug!

Bald ist es soweit…der nächste Geburtstag steht an. Wie machen wir es? Was wird passieren? Spass und Spannung – oder Stress und Anspannung?

Ich mache den Spaß jetzt seit 6 Jahren mit und mittlerweile habe ich für uns einen guten Weg gefunden. Ich habe lange gedacht: Ich bin doch Erzieherin. Ich muss das doch rocken können. Ich habe das ja quasi gelernt. Aber auch ich durfte für mich erkennen, das die vielfältige Rolle einer Mama in dieser Aufgabe für mich zu viel ist.

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24 Apr

Maria Scrivan: „Nicht genug“

Unsere Kinderbuchfrauchfrau Ulla stellt euch ja immer mal wieder gute Kinderbücher vor, zum Beispiel die Frau-Honig-Reihe von Sabine Bohlmann. Heute hat sie einen anderen Tipp im Gepäck: Nicht genug – ein Buch, das Mut macht! (Altersempfehlung: Für Kinder ab 8 Jahren)

Was denken die anderen über mich? Bin ich gut genug in Sport? Kann ich gut genug singen? Mögen mich die anderen?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich Kinder häufig. Maria Scrivan zeigt im Comic-Buch „Nicht genug“ (im Original viel treffender „Nat enough“) auf sehr einfühlsame und gleichzeitig unterhaltsame Art wie Natalie sich diese Fragen stellt, an sich selbst zweifelt, sich verstellt, um anderen zu gefallen, echte Freunde findet und es schließlich schafft, sie selbst zu sein, ohne darüber zu grübeln, was andere von ihr halten.

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03 Mrz

Hofner, Fernández Rodriguez, Zwenzner, Schwarz, Zeising: „Was DIE KINDERÄRZTE raten“

Miriam (33) ist Mutter von zwei Kindern (3,5 Jahre und 10 Monate) und lebt in Hannover. Sie ist stets bemüht, Bindungsorientierung fest in den Familienalltag zu integrieren. Da sie das Buch „Was die Kinderärzte raten“ schon vorab lesen durfte, berichtet sie im Folgenden von ihrem Eindruck.

INHALT

Das Buch „Was DIE KINDERÄRZTE raten“ richtet sich an Eltern von Kindern im Alter von 0-6 Jahren. Fünf Fachärzt:innen geben einen Rundumblick auf alles, was in den ersten Lebensjahren eines Kindes wichtig ist. Und es umfasst erstaunlicher Weise auf den ca. 250 Seiten wirklich alles, was man wissen muss! Von der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes in den ersten sechs Lebensjahren über Ernährung, Zahnpflege und Impfungen bis hin zu Infektionskrankheiten bleiben keine Fragen offen. Auch angeborene Fehlbildungen und psychiatrische Aspekte kommen nicht zu kurz. Nach einem Überblick über verschiedene Medikamente und ihrem (Nicht-)Nutzen endet das Buch mit dem wertvollen Kapitel „Notfälle“ mit wichtigen Handlungsempfehlungen.

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14 Feb

Heidemarie Brosche und Jana Mosquito: „Und trotzdem habe ich dich immer lieb“

Neele Mayer hat in einer Elterngruppe ganz begeistert von einem Kinderbuch geschwärmt, das wir euch nicht vorenthalten möchten. Daher hat sie für uns eine ausführliche Rezension geschrieben. – Neele (37) wohnt mit ihrem Mann und den zwei Wirbelwinden (4 und 2 Jahre) im Großraum Stuttgart. Neben dem gemeinsamen Draußen-Sein ist das gemeinsame Lesen und das Anschauen von Bilderbüchern ein ganz wichtiger Anker im Familienalltag.

Das Bilderbuch „Und trotzdem habe ich dich immer lieb“ von Heidemarie Brosche und Jana Mosquito ist ein Tipp für alle Familien mit Kindern ab ca. 2,5 Jahren, die beziehungsorientiert Leben wollen und dann doch immer mal wieder an sich und dem (Alltags-)Leben „scheitern“. Zum gemeinsamen bindungs-/beziehungs-/bedürfnisorientierten Leben gehört eben auch dazu, über das zu reden was  nicht so klappt, wie man es sich vorstellt oder wünscht. Das meint Verständnis herzustellen für den jeweils anderen, und das geht nur über das Verstehen der Situation und der Perspektive des Gegenübers.

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05 Jan

Bindung ist bunt

Ich sitze am Schreibtisch und lasse ein Gespräch Revue passieren, das ich gerade online geführt habe. Es war richtig gut. Ich war neugierig und ein bisschen aufgeregt hineingegangen, ohne klare Erwartungen an die Antworten im Interview zu haben. Und nun habe ich wirklich das Gefühl, meine Interviewpartnerin war nicht nur interessant, sympathisch und offen, sondern auch eine der reflektiertesten Elternpersonen, mit der ich je gesprochen habe. Denn tatsächlich hat mich besonders beeindruckt, wie überlegt sie in ihre Elternschaft gestartet ist. Das erlebe ich in meinen Beratungen häufig sehr anders und kenne es auch von mir selbst: Elternwerden ohne konkrete Vorstellungen. „Wird sich schon alles finden!“ Das kann gut gehen oder auch nicht.

Bei meiner Interviewpartnerin Maya stand vorher ziemlich viel fest, und das erweist sich im Alltag nun als Gewinn für alle Beteiligten und sicher auch als Plus für die Bindungssicherheit ihres Kindes.

 

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03 Sep

Kein Kind ist wie dein Kind

Bindungsträumerin Stephanie Siebert ist systemische Beraterin für Eltern und lebt mit ihren zwei Töchtern in Nürnberg. Sie hat für uns über die Bedeutung unterschiedlicher Persönlichkeiten von Kindern und den besten Umgang damit geschrieben.

Vielleicht habt ihr diese Werbung eines Versicherungsanbieters auch schon gesehen. Der Slogan: “Kein Kind ist wie dein Kind.” Stimmt – nicht mal mein Kind ist wie mein Kind. – Hä? Na, weil ich zwei Kinder habe. Und die sind sich zwar in manchem ähnlich, in vielem aber auch grundverschieden.

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02 Sep

Wie Tagebuch schreiben die Bindung zu deinem Kind stärkt

Hier kommt ein Gastbeitrag von Imme Scheit. Vielleicht kennt ihr sie schon durch ihren Podcast, in dem zum Beispiel die Bindungsträumer:innen Nora Imlau oder Inke Hummel, Christopher End oder Carsten Vonnoh bereits zu Gast waren. Außerdem ist Imme Mit-Gründerin von „YAY | Online-Tagebuch zum Ausdrucken für Eltern“. Sie hat das YAY Online-Tagebuch mit ihrem Mann entwickelt, um allen Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Erinnerungen von Anfang an festzuhalten, zu teilen und auf die schönste Art zu drucken. Imme ist selbst zweifache Mama und lebt beziehungsorientiert mit ihren Kindern.

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25 Aug

Unser tief verwurzeltes Bedürfnis nach Bindung

Warum ist die Welt, warum sind wir, wie wir sind? Spannenden Fragen hinterherzuforschen und darüber zu schreiben, hat Ulrike Légé schon als Schülerin geliebt. Um ihre Freude daran zum Beruf zu machen, hat sie an der Universität Hamburg ihr Studium der Biologie und Kommunikationswissenschaft abgeschlossen. Ulrike arbeitet seit 2014 freie Autorin und hat sich spezialisiert auf Familienthemen für Printmedien und Blogs. Mit ihrer Familie, dem Labradoodle Sunny und einer kleinen Herde Kaninchen lebt sie in der Nähe von Basel, wo ihr dank ihrer drei Kinder die spannenden Fragen nicht ausgehen.

Zusammen mit Fabian Grolimund hat sie gerade das Buch „Huch, die Angst ist da!“ (hogrefe) veröffentlicht, mit dem Kinder gemeinsam mit ihren Eltern aktiv an Ängsten arbeiten können. Für Bindungs(t)räume schreibt sie einen (evolutions-)biologischen Blick auf den Sinn von Bindung und beziehungsorientierter Erziehung.

Ist bindungsorientiertes Erziehen nur ein kurzlebiger, neuer Trend, wie Kritiker behaupten – oder ein zentraler und wertvoller Teil von unserem biologischen Erbe, ohne den wir uns als moderne Menschen nie entwickelt hätten? Ein Blick auf unsere nächsten Verwandten, zurück in unsere Evolution und Menschheits-Geschichte kann uns helfen, das Bedürfnis nach sicherer Bindung besser einzuordnen und selbstbewusster dafür einzutreten.

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09 Aug

Warum Winterhoffs Tyrannenthese umstritten ist – heute Abend in der ARD

Heute Abend zeigt die ARD einen Film über die Thesen des Kinder- und Jugendpsychiaters Michael Winterhoff. Viele Fachleute, u.a. auch aus dem Kreis der Bindungsträumer:innen, haben das Projekt ein Stückchen mit begleitet.

UPDATE:

Winterhoff: „Kinder, die aufgrund fehlender psychischer Voraussetzungen nicht in der Lage sind, falsches von richtigem Verhalten zu unterscheiden, entwickeln sich zu eben jenen Tyrannen und Monstern, vor denen wir im Alltag immer häufiger mit einer großen Fassungslosigkeit stehen.“

(Winterhoff, Michael. Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit (German Edition) . Gütersloher Verlagshaus. Kindle-Version.)

Warum das nicht stimmt und wie M. Winterhoff mit Kindern wirklich umgeht, ist in der Reportage der ARD „Warum Kinder keine Tyrannen sind“ zu sehen.

@traumaimpuls schreibt auf Twitter dazu:

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19 Jun

Sensibel – was ist das eigentlich?

Was soll das sein: „ein sensibles Kind“? Einer, der sich total anstellt? Eine, die für alles eine Ausrede sucht?

Nein! Besondere Sensibilität (und auch Hochsensibilität )ist ein Persönlickeitsmerkmal, das messbar und unveränderlich ist. Bindungsträumemitglied Denise erklärt euch das Thema kurz und eingängig. Damit Ihr Euer Kind besser versteht und das Thema anderen auch besser erklären könnt.

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