10 Jun

Sabine Bohlmann: „Frau Honig“

Unser Vereinsmitglied Ulla ist ja unsere Kinderbuchfachfrau, und wann immer sie irgendwo im Netz nach Empfehlungen gefragt wird, taucht ein Buch bzw. eine Bücherreihe eigentlich immer mit in ihrer Liste auf: „Frau Honig“. Heute hat sie dazu endlich eine Rezension für uns geschrieben. Die Autorin, Sabine Bohlmann, kennt Ihr vielleicht aus einem anderen Zusammenhang: Sie hat nämlich nicht nur jede Menge Werke für Kinder geschrieben, sondern auch den wirklich schönen Elternratgeber „Ein Löffelchen voll Zucker…“, der im Übrigen einiges vorwegnahm, was Frau Honig in ihren Geschichten so Tolles macht.

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28 Mai

Büchertipps – und zwei Gewinnmöglichkeiten!

Wir haben wieder so viele Rezensionsexemplare bekommen, die uns begeistern und von denen wir Euch erzählen wollen – und zwei könnt Ihr gewinnen. Lest mal rein!

Helen Mültner: „Gemeinschaftliche Kinderbetreuung gründen und betreiben“

Wohin mit den Kindern? Darf man das fragen? Aus BO-Sicht? Na klar darf man. Wir dürfen unsere erwachsenen Bedürfnisse sehen und Kinder gut eingewöhnt in Außer-Haus-Betreuung geben. Wir dürfen unsere Kinder sehen, wenn sie Lust auf andere Kinder haben. Und wir dürfen auch andere Wege gehen als die Mehrheit und abseits von Institutionen unseren Weg suchen: Kitafrei zum Beispiel – oder GeKi!

GeKi ist gemeinschaftliche Kinderbetreuung und Entlastung – mehrere Familien bilden ein „Dorf“. Das ist immer interessant, aber gerade auch jetzt, wo Corona noch immer einschränkt, Kinder mit Wiedereingewöhnungen teilweise Stress haben… Vielleicht ist das Buch von Helen Mültner für Euch das Richtige?!

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27 Mai

Trudy Ludwig: „Der unsichtbare Junge“

Bindungsträumemitglied Ulla hat für Euch wieder ein Kinderbuch gelesen und rezensiert. Solltet Ihr gerade beispielsweise Inkes „Mein wunderbares schüchternes Kind“ lesen oder Euch allgemein Gedanken rund um die Thematik machen, ist das hier vorgestellte Buch für Euch sicher ein guter Tipp. Es ist  für Kinder ab 4 Jahren bis ins Grundschulalter hinein geeignet.

Sich unsichtbar fühlen… Die meisten mögen dieses Gefühl nicht besonders gerne, denn jeder Mensch möchte gesehen werden. Wie es sich anfühlen kann, wenn man von niemandem gesehen wird, erlebt Ben im Buch „Der unsichtbare Junge“ von Trudy Ludwig.

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27 Apr

Sabi Kasper / Nicole Pustelny: „Erlebe den Wald mit allen Sinnen“

Ein „mönkeliges“ Projekt ist im Neunmalklug-Verlag entstanden: Das Kinderbuch „Erlebe den Wald mit allen Sinnen“ ist eine wunderschöne Einladung an Kinder, Eltern und auch Pädagog*innen, zunächst lesend und schauend und dann auch tatsächlich den Wald zu entdecken. Die Bilder von Nicole Pustelny lassen es zu, Tiere genau anzuschauen, über ihre Geräusche nachzudenken, Details zu entdecken und Lust zu bekommen, Pilze zu finden oder Rinde zu erfühlen. Sabi Kaspers gereimter Text nimmt die Lesenden mit durch die Natur.

Mit allen Sinnen „mönkeln“!

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26 Feb

Stefanie Höfler: „Helsin Apelsin und der Spinner“

Ihr habt es bestimmt schon bemerkt: Unser Vereinsmitglied Ulla ist unsere Kinderbuchfachfrau. Sie liest viel mit ihren beiden Töchtern und mag dabei besonders gerne Bücher, in denen sich alles um Gefühle dreht – egal welche. Hier berichtet sie Euch von einem Buch, in dem die Emotionen auch sehr im Mittelpunkt stehen und die Leser*innen sehr berühren! Es eignet sich für Kinder im Grundschulalter.

Unsere große Tochter ist gefühlsstark. Dies bringt immer wieder mit sich, dass sie das Gefühl hat anders zu sein als andere. Wir sprechen viel darüber, dass jeder Mensch anders ist und jeder unterschiedliche, einzigartige Stärken hat und ihre GefühlsSTÄRKE eben genau das ist. Dennoch tut es ihr gut zu sehen, dass es anderen Menschen ähnlich geht wie ihr und so bin ich immer auf der Suche nach Büchern, in denen Kinder vorkommen, sich ähnlich fühlen wie sie selbst. Manche dieser Bücher mag sie sehr, andere lehnt sie erstmal ab, wieder andere will sie gar nicht lesen.

„Helsin Apelsin“ (Beltz, 2020) ist eines von den Büchern, das wir beide sehr gerne mögen. Auch wenn wir es zwischendurch zur Seite legen mussten, da meine Tochter an einer Stelle so sehr mitfühlte, dass sie es nicht aushalten konnte.

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22 Feb

Jill Tomlinson: „Die kleine Eule“

Heute stellt Euch Vereinsmitglied Ulla ein wunderbares Kinderbuch vor – es geht um Ängste und Schüchternheit!

Passend zu Inke Hummels neuem Buch „Mein wunderbares schüchternes Kind“ (Humboldt, 2021), das gerade erschienen ist, möchte ich das Kinderbuch„Die kleine Eule“ von Jill Tomlinson (Ravensburger, 1997) vorstellen. Schüchterne Kinder benötigen oft etwas mehr Zeit und besonders liebevolle Begleitung, um sich an Neues zu wagen. Sie sind oft ängstlicher als andere Kinder und brauchen das richtige Maß an Forderung, aber keine Überforderung. Es tut ihnen gut selbst aktiv werden zu können, um Angst auslösende Situationen gut bewältigen zu können. Und all das steckt auch in diesem wunderbaren Buch!

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17 Jan

Brigitte Werner: „Kotzmotz der Zauberer“

Auf der Suche nach einem Kinderbuch über Angst, Einsamkeit und Freundschaft für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren? Dann hat Vereinsmitglied Ulla einen Tipp für Euch: „Kotzmotz der Zauberer“ von Brigitte Werner (Illustrationen Birte Müller, hrsg. von Freies Geistesleben). – Mehr von Ulla findet ihr auf ihrem Blog Semmelwolle!

Kotzmotz ist ein sehr wütender, unzufriedener Zauberer, der in einem Haus lebt, das ganz und gar schwarz und grau ist. Kotzmotz ist voller rabenflügelschwarzer Wut, die ihn ganz schreckliche Wörter sagen lässt. Der ganze Wald fürchtet sich vor ihm. Nur ein kleiner Hase nicht. Dieser Hase ist voller Liebe und wunderschöner Lieblingsstreichelwörter, die das Herz des Zauberers erwärmen. Der Hase erkennt, dass Kotzmotz nur vergessen hat, wie Nettsein geht, er deshalb wütend ist und Angst hat. Dadurch ist er allein und das macht ihn noch wütender. Und so beschließt der kleine Hase dem Zauberer zu helfen, das Nettsein aus seinem Inneren wieder hervorzuholen.

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21 Nov

Inke Hummel: „Miteinander durch die Pubertät“

Die folgende Buchbesprechung stammt von Bindungs(t)räume-Mitglied Christopher End. Er arbeitet in Köln als Elterncoach und bereichert die Podcast-Landschaft sehr mit seinen „Eltern-Gedöns“-Gesprächen.

Zu Bindung, Beziehung und Bedürfnissen gibt es mittlerweile ein wahres Ratgebermeer, doch die meisten beschäftigen sich mit Babys, Kleinkindern oder vielleicht gerade noch mit Schulkindern. Aber wie soll ich diesen Weg mit Jugendlichen bestreiten? Und: Geht das überhaupt? Viele Antworten auf diese Fragen hat Bindungs(t)räume-Mitglied Inke Hummel in ihrem Buch „Miteinander durch die Pubertät“ (Humboldt, 2020) zusammengetragen. So viel sei vorweg verraten: Ja, es geht – und zwar ziemlich gut.

Inke schreibt aus einer Haltung der Wertschätzung und des Verständnisses heraus – den Jugendlichen UND ihren Eltern gegenüber. Das macht es so einfach und leicht ihr zu folgen. Sie schreibt, was sie lebt: Immer die Beziehung im Blick. In diesem Fall mit Blick auf die Beziehung zu dir als Leser:in.

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28 Okt

Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim: „Wow Mom 2 – Der Mama-Mutmacher. Für mehr ich in all dem Wir“

Den Eltern, die ich im Babyjahr begleite und berate, empfehle ich auch immer Literatur – aber nicht nur rund ums Baby (Schlafen, Essen, Spielen, Krankheiten…), sondern auch für sich selbst. Denn das Ankommen in der Mutter- oder Vaterrolle ist ganz sicher nicht mit der Geburts des Kindes einfach erledigt – und das Behalten der Rollen, die man außerdem noch hatte (Ich!, Teil einer Partnerschaft, Freundin…) ist eine Herausforderung. Dafür gibt es so manche Bücher: lustig oder ernsthaft, voller Tipps oder voller Reflexion. Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim vom Blog Stadt Land Mama haben 2019 ein besonderes, wunderwunderschönes Buch für diese Zeit veröffentlicht und jetzt den Nachfolger vorgelegt: „Wow Mom 2 – Der Mama-Mutmacher. Für mehr ich in all dem Wir“ erscheint heute, am 28.10.2020, ist in unglaublich kurzer, fordernder Zeit entstanden (Corona-Frühjahr – vermutlich haben die Autorinnen nach dem Kinderbetreuen und Homeschoolen einfach nicht mehr geschlafen!) und steckt so wahnsinnig voll mit hilfreichem, lustigen und ehrlichen Input, dass wir es aus Bindungsträumer-Sicht allen Mamas sehr ans Herz legen möchten.

Ich habe Lisa Harmann interviewen dürfen:

Inke: Zum ersten Wow Mom Buch habe ich in meinen Elternkursen so viel positives Feedback bekommen. Das Buch hat Müttern wirklich Mut gemacht und alles etwas leichter werden lassen. Besonders gut kam immer allein schon das ausgemalte, sehr energiegeladene Mandala an…das konnte man so mitfühlen! Ihr habt die Leserinnen offensichtlich genau da abgeholt, wo sie stehen. Was war das schönste Feedback, dass Du gehört hast?

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05 Okt

Christian Hanne: „Papa braucht ein Fläschchen“

Das neue Buch von Christian Hanne ist ein echter Geniestreich aus Bindungsträumersicht: Ein:e Käufer:in und Selbstleser:in oder aber ein:e Schenkende:r erwartet wahrscheinlich ein lustiges bis vielleicht auch etwas zotiges Väter(Männer-)buch. Schenkelklopfer, Klagen über das anstrengende Kind, Sprüche auf Kosten der Mama?!? Nee, nee, da kennt man den Autor aber schlecht.

Hinter „Papa braucht ein Fläschchen. Überlebenstipps fürs erste Jahr als Vater“, dem Nachfolger von „Hilfe, ich werde Papa. Überlebenstipps für werdende Väter“ (vorgestellt in diesem Blogbeitrag; beide arsedition), steckt ein echt schöner beziehungsorientierter Ratgeber, der die neuesten Erkenntnisse berücksichtigt und als Basics aktuelle Ratschläge vermittelt, die ein Elternteil im ersten Lebensjahr des Kindes benötigt.

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