12 Mrz

Beziehungen achtsam aufbauen!

Egal, ob Babys und Kleinkinder stark fremdeln oder nicht: Besuche bei oder von Verwandten sind oft eine Herausforderung. Wen man nicht oft sieht, dem wird tendenziell misstraut – zum Glück! Das ist ja eine wichtige Vorsichtsmaßnahme. Je nach Temperament des Kindes ist die Vorsicht rasch vorbei, das Eis aufgetaut oder eben nicht. Gerade schüchterne oder eben auch stark fremdelnde Kinder brauchen mehr als nur ein bisschen Zeit und ein Lächeln.

Aufgrund von Corona konnten viele Familien sich lange nicht sehen. Manche Kinder sind ihren Verwandten noch gar nicht begegnet, weil sie mitten im „Homestayen“ geboren wurden. Und es ist verständlich, dass viel Sehnsucht im Spiel ist: Die Eltern wünschen sich Kontakt ihrer Kinder zu Großeltern, Tanten, Onkeln, sehnen sich vielleicht nach einem Netz, Hilfe im Alltag. Und die Verwandtschaft möchte das Kind gerne kennenlernen oder endlich wiedersehen. Es ist soooo viel Zeit vergangen! So viel Entwicklung passiert. Sehnsucht!

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09 Mai

Wissen was kommt

Viele von uns Großen sind vielleicht gerade ganz zufrieden mit einem eher leeren Kalender: keine Fahrten zum Fußballplatz, keine Elternabende, keine fünf Kindergeburtstagseinladungen, kein Erinnern an die Englischklassenarbeit. Leider fehlen aber auch die Geburtstagsparty des Kumpels, das Wochenende mit der Freundin, der Konzertabend und der Nachmittag im Erlebnisbad. Kalender und Pläne sind nicht nur voller Termine und Druck, sie geben auch Vorfreude und Orientierung.

Unseren Kindern geht es nicht anders. Nicht umsonst haben viele Familien Tages- oder Wochenpläne aufgehängt, damit die Kinder wissen, wann es wieder zu Oma geht, wann der Zoobesuch dran ist und dass sie noch zehnmal schlafen müssen bis zum Ferienbeginn.

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17 Mrz

Vorsicht, wenn Angst sich unsichtbar zwischen uns stellt

Viele sind unsicher in diesen Tagen, verständlicherweise – Corona verändert für alle den Alltag. Manche Sorgen sind klein, andere sind riesig. Allgemein, diffus. Gesundheitlich, finanziell – existenziell.

Wie geht es Euch? Spürt Ihr nur Unsicherheit und Besorgnis? Fühlt Euch komisch, wenn Ihr raus müsst, zur Apotheke, zum Supermakt?

Oder habt Ihr sogar echte Ängste? Grübelt Ihr nachts und könnt nicht schlafen, weil so vieles ungewiss ist? Wo soll das Geld herkommen, wie soll ich arbeien, wie soll ich für die Kinder da sein, wie geht es unseren Großeltern, was wird aus meinem Job, meiner Firma? Seid Ihr tagsüber gar nich richtig einsatzfähig, weil Euer Kopf ständig routiert und in Sorge ist?

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