28 Dez

Mitgefühl als Kompass

An Heiligabend besuchte ich mit zwei unserer Kinder das Krippenspiel in unserer Gemeinde. In der abschließenden Ansprache gab uns der Pfarrer verschiedene wunderbare Gedanken mit auf den Weg. Ein Themenbereich trug den Titel „Mitgefühl als Kompass“; das hat mich am meisten berührt und hing lange nach. Er bezog sich damit ganz aktuell auf die Ereignisse in Berlin, aber übertrug dies natürlich auf unser Leben allgemein. Und der Gedanke setzte sich in mir fest.

Ist das nicht auch ein wunderbarer Wegweiser für unser Miteinander zu Hause, mit unseren Kindern?

mitgefuehlbaum

„Mitgefühl als Kompass“ – mitfühlend, das sollten wir versuchen zu sein. Wenn unser Kind weinend vor seinen Hausaufgaben sitzt. Wenn es andere Kinder wie aus dem Nichts tritt oder beißt. Oder wenn es unglücklich vom Essen in der Kita berichtet. Oder aber wenn es morgens nicht „schnell genug aus dem Haus kommt“. Dann sollten wir mitfühlen, uns einfühlen. Als erste Reaktion.

Das wird uns nicht immer möglich sein. Aber jedes Mal, wenn es uns gelingt, werden unsere Kinder das spüren und genießen, und unsere Beziehung wird davon profitieren.

„Mitgefühl als Kompass“

(Pfarrer Jan Gruzlak)

Für unsere Kinder, Partner, Mitmenschen.

IH