11 Jan

Sprache ist mächtig

„Wer hat wohl mehr Lust, sich zu engagieren? Der, den der Chef anbrüllt & niedermacht – oder der, mit dem sich der Chef hinsetzt & überlegt, was gut & schlecht gelaufen ist & was man wie ändern könnte? Und da schimpfst Du immer noch Dein Kind aus, im Glauben, dass das hilft?“

(Tweet von @hummelfamilie)

Dieser Tweet wurde von vielen so verstanden, wie er gemeint ist, aber etliche haben ihn auch diskutiert, und da der Inhalt uns Bindungsträumern wirklich wichtig ist, soll an dieser Stelle nochmal genauer darauf eingegangen werden.

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12 Jul

„Toleranz kommt ja von Tellerrand!“

Eine benachbarte Familie hat zwei kleine Kinder, die man fast für Zwillinge halten könnte, so nah sind sie vom Alter her beinander. Die beiden sind sehr lebhaft, viel im Garten, so dass man viel von ihnen mitbekommt. Sie lachen, fragen, toben, wüten und reden, reden, reden. Pausenlos. Die Eltern sind unheimlich gelassen und verständnisvoll. Fast immer. Manchmal nicht.

Mein Mann und ich hören den beiden Kleinen unheimlich gerne zu, amüsieren uns über ihre Monologe und ihr Tun und finden sie einfach wunderbar. Wir haben auch leicht reden: wir haben sie nicht 24/7 in unserem Leben. Ihre Eltern können sie manchmal nicht so sehen, sind gestresst und wünschen sich wohl mal eine Pause von dem Redeschwall der Kleinen, die die Welt entdecken und alles kommentieren.

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20 Jun

Ausgesondert und enttäuscht – dabei ist ein Miteinander ganz einfach!

„Er ist doch nur ein Kind!“

„Das vergisst sie doch eh ganz schnell wieder!“

„Ist egal – er ist ja noch so klein.“

„Das ist doch vollkommen unwichtig für sie.“

Kinder werden oft nicht für voll genommen, je kleiner, desto eher passiert das. Dabei können sie schon ganz viel spüren, sich merken und mitfühlen. Es kann ganz schön weh tun, wenn man als Elternteil erleben muss, dass sie übergangen werden, abgetan als „eh noch klein“. Rücksicht, Respekt, Hinschauen ist bei ihnen aber genauso angebracht wie bei Erwachsenen.

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