19 Jan

Muss Leidenschaft Leiden schaffen? – Mein gefühlsstarkes Kind

Eines meiner Kinder wurde von uns immer „Anfängerbaby“ genannt, weil es im Gegensatz zu den anderen Kindern im ersten Lebensjahr stets fröhlich war, oft mit sich selbst zufrieden und vor allem einfach einschlief – überall, immer. Auf der Babydecke beim Spielen, zwischen tobenden, größeren Kindern in der Turnhalle, auf der Picknickdecke am Spielplatz, während der Eingewöhnung des Größeren inmitten der Kindergartengruppe. Ohne Tragen, Schuckeln, stundenlanges Helfen. Die Kinderärztin kommentierte dies allerdings mit dem Satz: „Die holt nur Luft!“ Und genauso war es auch!

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08 Dez

„Ich hab‘ heute wieder nichts geschafft!“

„Ich habe heute wieder nichts geschafft!“ oder aber „XY hat gesagt, ich schaffe ja den ganzen Tag nichts wegen des Kindes. Ich fühle mich so schlecht.“ – wie oft höre ich solche Sätze während meiner Arbeit von Eltern, vor allem Müttern. Ich finde diesen Blick auf die „Bindungsarbeit“ so fürchterlich falsch, und versuche auch immer, das dann zu vermitteln. Weiterlesen

21 Mai

Rosawattewolken – „peinlich“ kann ein Fremdwort sein!

Kinder SIND Lachen! Durch und durch. Wenn man sich ganz auf sie einlässt und in ihre Welt abtaucht, wenn einem egal ist, was die Welt eventuell vielleicht womöglich gegebenenfalls unter Umständen über einen denken mag und einfach mitmacht…

Ich habe heute fast nur Zeit mit unserem Jüngsten verbracht, und die war wirklich wunderschön. Zum Glück hatten wir keinerlei großen Zeitdruck durch irgendwelche äußeren Umstände und keinen Diskussionsbedarf durch Geschwister oder Freunde. Die Schule war früh zu Ende, für das bisschen Programm, was anstand hatten wir viel Zeit und konnten uns da hindurch treiben lassen.

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09 Mai

Gemeinsam finden wir Dein Glück – nicht meins!

Unsere Kinder werden immer wieder Dinge probieren und beginnen, die nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr bringen, sondern zur Herausforderung werden. Oder sie werden sich Dinge vornehmen, auf die sie keine Lust mehr haben, wenn es dann soweit ist.

Je nach Naturell werden die einen dann sofort aufgeben bzw. nicht hingehen wollen, die anderen werden uns vielleicht erstmal um Hilfe bitten, aber dann auch tendenziell eher ein Ende suchen, und wieder andere werden sich langwieriger durchbeißen – Unterschiede, wie man sie bei uns Großen auch findet.

Wie kann unsere Elternrolle aussehen, wenn unser Kind aufzugeben scheint und in einem Moment die Lust auf etwas anderes größer ist als das Durchbeißenwollen? Vor dieser Frage steht man gar nicht selten: zieht man den Schwimmunterricht bis zum Ende durch trotz Schwierigkeiten, ist es nur Missmut oder ist es Angst, geht man wieder und wieder zur Klavierstunde trotz Unlust, trifft man sich nochmal mit der nicht so gut passenden Freundin, fährt man zur Geburtstagsfeier trotz der netten Zeit gerade im Garten…?

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10 Apr

„Wir wollen auch dann noch ein Paar sein, wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

„Wir wollen auch dann noch ein Paar sein,

wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

Dieser Satz beinhaltet ganz viel. Ich will ihn mal auseinandernehmen und zeigen, inwiefern er sehr hilfreich sein kann. Wenn man über Attachment Parenting spricht, geht es ganz oft um das Erkennen von Bedürfnissen und auch um Priorisierungen.

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14 Feb

Schau Dir mal Dein Kind an – Interview-Serie Nr. 11: Katharina und Anne

KATHARINA

(für ihren Sohn)

Was begeistert Dich an Deinem Kind am meisten?

Dass er cool ist und sich begeistern lässt.

Was macht Ihr am liebsten gemeinsam?

Vorlesen, spielen, Hauptsache zusammen.

Was hast Du von Deinem Kind gelernt?

Geduld, Hingabe, Fairness, Verständnis.

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19 Jan

Schau Dir mal Dein Kind an – Interview-Serie Nr. 10: Rebecca und Kristina

REBECCA

(für meine Tochter)

Was begeistert Dich an Deinem Kind am meisten?

Ich bin von ihrer Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber und gegenüber ihren Mitmenschen überwältigt. Auch ihr selbstverständliches Durchsetzungsvermögen spielt da eine enorme Rolle.

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12 Jan

Schau Dir mal Dein Kind an – Interview-Serie Nr. 8: Friederike und Rebecca

FRIEDERIKE

Was begeistert Dich an Deinem Kind am meisten?

Dass er ist! Dass er sein will, wie er ist. Sein Explorationsverhalten. Seine Begeisterungsfähigkeit, sein spontaner Ausdruck aller Gefühle.

Was macht Ihr am liebsten gemeinsam?

Sein. Kuscheln. Lesen. Rausgehen. Ich liebe es zu sehen, wie er die Welt erkundet. Im Grunde alles, weil meistens zusammen.

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21 Dez

Schau Dir mal Dein Kind an – Interview-Serie Nr. 7: Rebecca und ST

REBECCA

Was begeistert Dich an Deinem Kind am meisten?

Dass sie unglaublich ruhig und gelassen sein kann, spielt Stunden lang am liebsten ruhig allein.

Was macht Ihr am liebsten gemeinsam?

Vieles. Unglaublich gern gehen wir in Tierparks, Zoos. Es geht auch nichts drüber, um abends zusammen im Bett zu liegen und den Moment zu genießen. Und oft schlafen wir beide zusammen ein.

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