21 Mai

Rosawattewolken – „peinlich“ kann ein Fremdwort sein!

Kinder SIND Lachen! Durch und durch. Wenn man sich ganz auf sie einlässt und in ihre Welt abtaucht, wenn einem egal ist, was die Welt eventuell vielleicht womöglich gegebenenfalls unter Umständen über einen denken mag und einfach mitmacht…

Ich habe heute fast nur Zeit mit unserem Jüngsten verbracht, und die war wirklich wunderschön. Zum Glück hatten wir keinerlei großen Zeitdruck durch irgendwelche äußeren Umstände und keinen Diskussionsbedarf durch Geschwister oder Freunde. Die Schule war früh zu Ende, für das bisschen Programm, was anstand hatten wir viel Zeit und konnten uns da hindurch treiben lassen.

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09 Mai

Gemeinsam finden wir Dein Glück – nicht meins!

Unsere Kinder werden immer wieder Dinge probieren und beginnen, die nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr bringen, sondern zur Herausforderung werden. Oder sie werden sich Dinge vornehmen, auf die sie keine Lust mehr haben, wenn es dann soweit ist.

Je nach Naturell werden die einen dann sofort aufgeben bzw. nicht hingehen wollen, die anderen werden uns vielleicht erstmal um Hilfe bitten, aber dann auch tendenziell eher ein Ende suchen, und wieder andere werden sich langwieriger durchbeißen – Unterschiede, wie man sie bei uns Großen auch findet.

Wie kann unsere Elternrolle aussehen, wenn unser Kind aufzugeben scheint und in einem Moment die Lust auf etwas anderes größer ist als das Durchbeißenwollen? Vor dieser Frage steht man gar nicht selten: zieht man den Schwimmunterricht bis zum Ende durch trotz Schwierigkeiten, ist es nur Missmut oder ist es Angst, geht man wieder und wieder zur Klavierstunde trotz Unlust, trifft man sich nochmal mit der nicht so gut passenden Freundin, fährt man zur Geburtstagsfeier trotz der netten Zeit gerade im Garten…?

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26 Apr.

Seht Ihr Euer Kind und vertragt seine Wahrheit?

In unseren Texten Belohnungssysteme gegen Wutausbrüche – Deckel drauf und gut? und Ja zum Nein! Von Herzen sowie auch an vielen anderen Textstellen sind wir darauf eingegangen, wie wichtig es ist, Kinder zu ermuntern, ihre Gefühle zu äußern, und eine Atmosphäre zu schaffen, in der alles sagbar ist: Wut, Angst, Glück, Unsicherheit, Freude, Unwohlsein, Fragen, Kritik – auch an uns Eltern…

In Gesprächen, Beratungen, im eigenen Erleben und im Austausch mit Freunden ist klar geworden, dass wir hier noch einmal tiefer gehen möchten. Wir möchten den Finger nochmal genau auf die Punkte legen, die unseres Erachtens das Wohl der Kinderseelen ausmachen, aus denen offene, gesunde und starke Erwachsenenseelen werden sollen. Denn das ist doch, was wir uns alle wünschen, was erwachsen soll aus der guten Bindung, den Wurzeln, die die Kinder bei uns haben: Selbstvertrauen, Flügel!

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10 Apr.

„Wir wollen auch dann noch ein Paar sein, wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

„Wir wollen auch dann noch ein Paar sein,

wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

Dieser Satz beinhaltet ganz viel. Ich will ihn mal auseinandernehmen und zeigen, inwiefern er sehr hilfreich sein kann. Wenn man über Attachment Parenting spricht, geht es ganz oft um das Erkennen von Bedürfnissen und auch um Priorisierungen.

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27 Jan.

Belohnungssysteme gegen Wutausbrüche – Deckel drauf und gut?

Hin und wieder begegnet mir die Fragestellung verzweifelter Eltern, ob Belohnungssysteme ihnen wohl dabei helfen könnten, die emotionalen Ausbrüche ihrer Kinder in den Griff zu bekommen.

Mal abgesehen von dem „Nein“, das dann sofort in meinem Kopf auftaucht, habe ich mir dazu folgende Gedanken gemacht:

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04 Jan.

Empathie statt Schimpftiraden

Unsere Eltern saßen auf einer Picknickdecke direkt neben dem großen Sandkasten am Spielplatz und tranken ihren mitgebrachten Kaffee. Sie erzählten sich Erwachsenenkram und lachten viel. Meine Freundin Anni und ich saßen in unseren Matschhosen im Sand und arbeiteten an einer Burg. Annis Familie hatte keine eigenen Schaufeln oder Förmchen mitgebracht, und ich hatte teilen müssen. Das war mir schwer gefallen, aber jetzt half sie mir so gut, dass es sich schon besser anfühlte.

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14 Nov.

Der hat dolle Liebeskummer, oder?

Ich saß mit einem unserer Kinder im Auto, und es lief eine Phil Collins CD. Auf einmal wurde ich gefragt, was die Displayanzeige „I wish it wo“ denn bedeuten solle. Ich erklärte, dass der eigentliche Titel länger sei, „I wish it would rain down“ lautete und übersetzte dies mit meinem Sohn gemeinsam. Er reagierte mit Unverständnis; wer bitte wünscht sich denn Regenwetter? Und überhaupt: so ein doofes, lahmes, gejammertes Lied! Wenn man gerade in der Hardrockphase ist, ist ein Phil Collins natürlich eher schrecklich. Weiterlesen