23 Nov

DIR HELFEN – nicht Dich „richtig“ biegen

In unseren Familienberatungen kommt immer wieder mal der Moment, in dem zu erkennen ist, einer Familie reicht nicht nur eine pädagogische Beratung, in der Eltern (entwicklungspsychologische) Informationen erhalten und ihnen Handlungsalternativen für den Alltag gezeigt werden, sondern sie brauchen manchmal weitere, andere Hilfe.

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05 Apr

Schwanger bist Du nicht alleine!

Bücher für den Kopf, die Seele und fürs lachende Herz

Herzlichen Glückwunsch – Du bist schwanger?! Da wird sicher viel in Dir los sein. Fragen von „Was muss ich tun, damit das Baby gesund zur Welt kommt?“ über „Warum wollen alle an meinen Bauch fassen?“ bis hin zu „Wann sag ich es im Job?“ und viele mehr kreisen in Deinem Kopf – und alle wollen helfen, Ratschläge geben, wissen es schon viiiiiel besser. Ja, schwanger bist Du nicht allein!

Puh. Und jetzt geben auch noch die Bindungsträumer einen Tipp dazu ab!

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24 Feb

Denkst Du, Geben ist ein Tauschgeschäft?

Habt Ihr schon mal Vorwürfe zu hören bekommen, dass Ihr „zu nett“ zu Euren Kinder wärt? Sie toben und verweigern sich, motzen, flippen aus, und Ihr habt immer noch die Kraft, höflich, gelassen, bestimmt, aber liebevoll zu bleiben. Sie müssen überredet werden, im Alltag mitanzupacken, und trotzdem zollt Ihr ihnen Respekt und Dank, wenn sie es tun – und andere meinen, sie müssten das kommentieren oder von sich selbst berichten: Wenn meine Kinder so drauf wären, bekämen die überhaupt kein nettes Wort mehr von mir! Die sollen sich erstmal zusammenreißen, dann bin ich auch wieder höflich. Die sollen erstmal lernen, wie man miteinander umgeht, dann mache ich das auch respektvoll. Wie mit einem Erwachsenen.

Oder: Die sind doch noch klein. Die brauchen diese Art von Ansagen. Und sie müssen helfen. Ich mache ja auch alles für sie. Da braucht’s kein Danke. Höre ich ja auch kaum.

Es gibt Leute, die finden es bescheuert, dass ich mich bei meinen Kindern fürs Müllraustragen bedanke. Es gibt Leute, die finde ich bescheuert, sobald sie den Mund aufmachen.

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12 Feb

Bindung, Bindung, Bindung – wieso ist das so wichtig?

Bindung hat immer zwei Richtungen; das Kind ist gebunden – an seine Bezugsperson(en), die ihrerseits Bindung ermöglicht/ermöglichen. In der Familie blicken wir hier auf Kind und Bezugsperson, i.d.R. Elternteil. Die Bezugsperson sollte feinfühlig erfüllen, was das Kind signalisiert: dass es Nähe, Hilfe und Trost braucht – oder dass es Zutrauen und Loslassen benötigt. Das ist ein sehr emotionaler Vorgang, in vielem unbewusst, in dem nicht nur der Erwachsene Akteur ist, sondern auch das Kind agiert und reagiert.

Wenn ein Kind nun als „sehr anstrengend“ empfunden wird oder als „merkwürdig“, also Signale aussendet, die uns oder dem Umfeld missfallen oder uns verunsichern, geht bei vielen Erwachsenen der Blick erstmal auf das Kind: Was stimmt nur mit ihm nicht? Was ist da los? Was hat es wohl erlebt, vielleicht mit den Freunden oder außerhäusigen Erziehern? Was muss es verarbeiten? Welche Phase ist das denn nun wieder??

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23 Nov

Entspannte Eltern haben … es gut!

„Entspannte Eltern haben entspannte Kinder“ ist sowas von gelogen!

Entspannte Eltern können alle möglichen Kinder haben. Das Temperament bringen die Kinder schon mit – egal, auf welche Eltern sie treffen.

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24 Sep

Ratgeber-Berge – Notwendig? Hilfreich? Gut?

In jeder Buchhandlung türmen sich die Ratgeber rund um Familie, Kinder, Schule, Pubertät, Achtsamkeit, Dialogführung, Schlafen, Regeln, Essen, Entwicklung, Babyaltern, Phasen… Und egal wie sicher oder unsicher sich ein Elternteil fühlt, egal für wie prima es sein Bauchgefühl hält, irgendwann greift fast jeder mal zu, blättert interessiert, liest hier und da oder saugt alles in einem Rutsch auf. Andererseits schimpfen stetig andere Eltern über diese unsäglichen Ratgeberberge und erzählen, dass sie die echt nicht nötig haben, denn mit Herz und Kopf ginge doch alles irgendwie.

Wie geht es Euch damit?

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24 Mai

Abschied oder Drama?

Ich liege platt im Liegestuhl. Wir sind im Schwimmbad. Der Kleine spritzt im Kinderbecken herum, der Große ist irgendwo unterwegs, auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Ich war eben einige Bahnen ziehen, dem Rücken etwas Gutes tun. Nun bin ich müder, als ich sein dürfte, aber unserem Besuch hier gingen mehrere Tage Migräne voraus – das macht k.o.

In mein Handtuch gewickelt dämmere ich fast weg, als plötzliches Schimpfen einer weinerlichen Kinderstimme mich wieder hochreißt: ein etwa 3 Jahre altes Mädchen möchte nicht nach Hause gehen!

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26 Dez

Bindungsträumer leben Bindungsrealität

Bindungsträumer, also unsere Vereinsmitglieder, haben eines gemeinsam: die Haltung den Kindern, aber auch der ganzen Welt gegenüber, wie sie in unserem Manifest festgeschrieben wurde. Wir versuchen, in unseren Familien gleichwürdig und wertschätzend zu leben. ABER: das hört nicht an der Haustür auf. Wenn man Vereinsmitglieder persönlich trifft, spürt man das – und dieses Gefühl überhaupt bei Menschen zu haben, denen man begegnet, ist ein großartiges. Weiterlesen

09 Mrz

Ich schäme mich so!

Eine liebe Freundin hat mir einen verzweifelten Hilferuf gesandt. Sie fühlt sich überfordert mit der neuen Situation als Mama von einem Baby und einem Kleinkind; sie weiß vom Kopf her ganz genau, wie sie mit ihrer großen Tochter umgehen möchte, aber es misslingt ihr manchmal. Sie ist immer wieder nicht die Mama, die sie sein möchte.

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